Unser gemeinsamer Ausflug nach Vuillerens in den Iris-Garten war ein tolles
Erlebnis. Nach der individuellen Anreise nach Morges hat die Organisatorin ein
Grosstaxi mit Platz für 13 Personen an den Bahnhof beordert. Die Fahrt führt den
Rebhängen entlang, wo der feine St. Saphorin angebaut wird. Beim Eingang zum
Iris-Garten treffen wir dann noch auf Colette und Susan, welche aus Genf
angereist sind. Nun hatten Sie auch einmal den kürzesten Anfahrtsweg. Da war
doch ein schönes Grüppchen zusammen gekommen, welches sich trotz einigen
Regenspritzern das Interesse und die gute Laune nicht nehmen liessen.
Eine wunderschöne Gartenanlage mit über 400 verschiedenen Irisvarianten, welche
in unterschiedliche Gruppen aufgeteilt sind.
Zu sehen gab's:
- Hohe Bartiris
- Die feine Iris sibirica
- Bart-Iris
- Iris für den Steingarten
- Iris für Beeteinfassungen
- Media-Iris
- Neuzüchtungen
- Iris, welche nur in beschränkter Zahl verkauft werden
Weil dieses Jahr die Vegetation etwas in Verzug ist, waren noch nicht alle Iris
zu voller Pracht erblüht, aber wir hatten auch so schon genug zu sehen und über
gewagte Farbkombinationen zu staunen. Dieser Ausflug ist also allen
Irisliebhabern und auch zu einem späteren Zeitpunkt den Taglilien-Interessierten
zu empfehlen. Öffnungszeiten siehe unter
www.iris-jardin.ch.
Es gibt übrigens auch einen feinen roten und weissen Wein aus Vuillerens,
welcher hier zu kaufen ist.
Nach dem ausgedehnten Rundgang und der Besichtigung der
Kunsthandwerksausstellung in Nebenräumlichkeiten des Schlosses nehmen wir das
nächste Postauto und geniessen ein feines Mittagessen im Casino Morges am See.
Leider liessen die kühle Witterung und die Regenschauer es nicht zu, dass wir
das Essen im Garten einnehmen konnten.
Mit einem Altstadtbummel mit Kirchenbesichtigung - begleitet von Orgelklängen
(die Organistin war gerade mit Üben beschäftigt) - verkürzten wir die Zeit bis
zum Auslaufen des Kursschiffs nach Lausanne. Wie immer hat eine Schifffahrt
etwas Beruhigendes, trotz der in der Ferne sich auftürmenden Gewitterwolken.
Nach einer kurzen Busfahrt vom Genfersee hinauf zum Bahnhof reisten wir noch
gemeinsam nach Bern, wo sich unsere Wege trennten. Ein schöner Tag in netter
Gesellschaft und mit blumigen Eindrücken geht zu Ende.
Beatrice für die gute Organisation und Restaurantwahl spreche ich im Namen aller
Mitreisenden ein herzliches Dankeschön aus.
Der nächste Ausflug kommt bestimmt und wir hoffen auch dann wieder auf reges
Interesse.
Zürich, 20. Juni 2006 / Erika Egger